Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Suchen, fragen...Aufbruch wagen...

Am 10. April 2012 luden die Meraner Salvatorianerinnen „zur ersten Pressekonferenz seit Bestehen des Ordens", wie Sr. Birgitta Siller sds, zur Begrüßung den zahlreichen Vertretern der lokalen Medien verriet, um das Straßentheater vorzustellen, das im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten aufgeführt wird.

Sr. Birgitta Siller sds gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Klosters, ihr Wirken in diesen hundert Jahren, bis zu den Feierlichkeiten, die das heurige Jubiläumsjahr umrahmen.

Um die Offenheit des Ordens, sowie die Werte und das aktuelle Wirken der Salvatorianerinnen der Öffentlichkeit zu vermitteln, entschieden sich die Schwestern für ein Straßentheater der besonderen Art. „Die Idee dazu kam mir, als ich mich mit der Chronik des Ordens befasste und herausfand, dass die ersten Schwestern in Meran mit der Kutsche der Baronin Hoffmann, der großen Wohltäterin der Salvatorianerinnen, vom Bahnhof abgeholt wurden. Dieses Bild ließ mich nicht mehr los...", berichtete Sr. Edyta Grzesiuk sds, die Initiatorin des Straßentheaters.

Für die Regie und die Koordinierung des Projektes gemeinsam mit den Internatsschülerinnen haben sich die Schwestern professionelle Unterstützung geholt. Giovanni Zurzolo (Regisseur und Schauspieler), Evi Unterthiner (Schauspielerin) und Christine Perri (Theaterpädagogin), alle drei von „teatroZAPPATheater" aus Meran, und bereits erfahren in zahlreichen Theaterprojekten für Kinder und Jugendliche, sorgten für das nötige Know How, um das Beste aus den jungen Darstellerinnen herauszukitzeln. Diese bekamen keinen „fertigen" Text zum Lernen in die Hand gedrückt. Das Stück wurde gemeinsam mit ihnen erarbeitet, jede „erschuf" sich ihren Charakter und ihre Geschichte zur Figur im Stück selbst und so kristallisierte sich im Laufe von fünf intensiven Probemonaten – ca. 200 Projektstunden – das Stück mit dem Titel: „Suchen ... Fragen ... Aufbruch wagen ... immer noch auf dem Weg" heraus, einem Titel, der wunderbar den Inhalt aber auch die Salvatorianerinnen selbst beschreibt.

Giovanni Zurzolo gab den Pressevertretern Einblick in die Arbeit seines Teams. Neben gezielten theaterpädagogischen Übungen und der Improvisation wurde auch die Theatertechnik des „cerchio neutrale" angewandt. Die Darstellerinnen lernen dabei, sich auf sich selbst zu konzentrieren und sich durch äußere Einflüsse nicht stören zu lassen. Gerade bei einem Straßentheater, wo der Kontakt mit dem Zuschauer sehr eng ist, hilft diese Technik, sich nicht ablenken zu lassen und bei sich und der eigenen Aufgabe zu bleiben.

Giovanni Zurzolo skizzierte auch den Wegverlauf des Straßentheaters, der beginnend am Sandplatz zum Pfarrplatz, anschließend zum Steinernen Steg und dann über den Lazagsteig nach Obermais ins Kloster führt. Die jeweils dargestellten Szenen informieren über die Geschichte der Salvatorianerinnen, über ihre Internationalität, ihre Mission und ihr Wirken heute, unterhalten und regen aber auch zum Nachdenken an. Es ist gelungen, die Geschichte der Salatorianerinnen in Meran seit 1912 bis heute und ihre weltweite Präsenz zu verdeutlichen und zu verbinden. Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer werden aktiv in das Geschehen eingebunden.

Neben den 20 Darstellerinnen, davon 3 Ordensschwestern, sind ca. 20 weitere Personen im Chor oder im Organisationskomitee aktiv.

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