Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Ordensleben...eine unbekannte Welt?

 

Am 20. April luden die Klostergemeinschaften Interessierte, Suchende und Fragende zu einem Tag zum „Miterleben" ein. Ich entschied mich, diesen Tag mit den Salvatorianerinnen zu verbringen. Meine Motivation war zum einen, der Wunsch zu meiner inneren Gelassenheit zurückzufinden, mit welcher der hektische Alltag regelmäßig Raubbau betreibt, zum anderen trieb mich die Neugier, was sich wohl hinter dieser unbekannten Welt „Kloster" verbirgt.
Die Leiterin der Gemeinschaft, Sr. Brigitta Siller SDS wie auch Sr. Edyta Grzesiuk SDS und Sr. Johanna Siller SDS begrüßten mich und Barbara (andere interessierte Teilnehmerin) am Vormittag herzlich bei einem heißen Tee in der Tirolerstube. Dabei durfte ich sie nach Herzenslust mit Fragen löchern: Wie wird man eigentlich in ein Kloster aufgenommen? Warum tragen manche Salvatorianerinnen kein Ordenskeleid ? Stehen Ordensleute immer in aller Herrgottsfrühe auf, um zu beten? Hat eine Ordensfrau auch Urlaub? Was arbeiten Ordensfrauen eigentlich?
Die Schwestern beantworteten geduldig alle meine Fragen, auch persönliche Fragen nach ihrer Berufung, ihrer Entscheidung, dem Ruf Gottes zu folgen. Sr. Johanna erklärte mir, letztendlich sei es bei jedem Menschen anders, ja, es gebe so viele Berufungen, wie es Berufene gibt.
Aufschlussreich über das Leben der Salvatorianerinnen war auch die DVD über die Ordensgemeinschaft, welche zum Anlass ihres 100 jährigen Bestehens entstanden war.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit der Gemeinschaft, in welcher ich von jeder einzelnen Schwester freundlich begrüßt wurde, führte uns Sr. Edyta durch das Kloster. Zu selbigem gehören auch das angrenzende Mädchenheim für Oberschülerinnen, die Kapelle, der Gästespeisesaal und die Gästezimmer. Und an beinahe an jeder Ecke fand ich liebevoll gestaltete Tonarbeiten von Sr. Edyta, ihrer Leidenschaft, wie sie mir berichtete.
Mit Sr. Johanna und einigen Mitschwestern wohnten wir einer Bibelstunde bei. Die Gespräche über die ausgesuchten Bibelzeilen waren nicht hochtheologisch, sondern menschlich, ja, auch Ordensfrauen menscheln, auch sie haben Sorgen, Probleme, genauso wie wir außerhalb der Klostermauern.
Im Meditationsraum, den die Schwesterngemeinschaft für stille Gebets- und Meditationszeiten nutzt, fand ich die Gelegenheit zur Ruhe zu kommen. Zu schweigen, die inneren Töne zu hören, zu mir selbst zu finden, ausgekoppelt aus den Verpflichtungen des Alltags.

Nach der Vesper, dem Abendlob, endete mein Tag im Kloster. Ich habe diese Stunden sehr genossen, die Gespräche, die Freundlichkeit der Schwestern, das gemeinsame Singen und Beten, im sanften Rhythmus des Klosters zur Ruhe zu kommen.
Ich bedanke mich herzlich bei den Salvatorianerinnen und freue mich auf ein Wiedersehen!
Elke Messmer

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