Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Gedanken zum Advent

 

Bibl, Text: Mt 24,29-44 1.Advent A1 2013
Dieses Evangelium passt für solche die eine Adventsstimmung in der Kirche erwarten so gar nicht recht. Von Licht und Wärme ist nicht die Rede.
Aber ich meine es ist sogar besser man kommt über ungewohnte Pfade ins Zentrum des Advents als dass man sich auf ausgetretenen Wegen auf denen alle gehen sich mit oberflächlicher Adventsstimmung zufrieden gibt.
<1>Für mich gehört kurz gesagt zum Advent einmal das was das lateinische Wort Adventus wörtlich aussagt: Ankunft.
<2>Dazu gehören für mich zum Advent das Warten und das Hoffen.
<3>Und als drittes, wenn ich warte und hoffe, will ich Klarheit, was kommt
für die Zukunft auf mich zu und frage mich dementsprechend wie ich mich darauf gut vorbereiten soll. Das heißt für mich: wachsam sein!
Und da liefert mir dieses Evangelium in einer weiten Sicht sonders gleichen
Antworten. Sie bilden die Grundlagen meines Advent als Christ.
>Advent: Ankunft. Für viele ist der Advent deshalb eine Spielerei, ein Suchen nach Gemütlichkeit im Kerzenschein weil Advent nur mehr auf Weihnachten hinzielt und oft sogar nur auf das Kommen des Christkinds. Eine unglaubliche Verengung unseres Glaubens,. Der erste Adventsonntag mit seinem Evangelium hat einen ganz weiten Horizont: Advent ist die Ankunft Jesu auf den Wolken des Himmels. Nicht Katastrophen bilden die Mitte, sondern das Kommen des Menschensohnes. Sein Kommen löst die kosmischen Ereignisse erst aus. Jetzt zeigt sich seine Macht, denn er ist der Akteur, und nicht die
Globalen Ereignisse überfallen ihn
>Wir erwarten von ihm, dass er allem Unrecht, allem Hass und aller Zer- Störung ein Ende setzt. Wir Christen müssen fixiert sein auf Jesus Christus sonst sind wir keine Christen. Wir schauen nicht nur rückwärts auf seine Geburt in Bethlehem, weil das nur der Anfang seines Kommens war. Wir setzen unsere Hoffnung auf Ihn. Unsere Begründung dafür ist: wenn die Ereignisse der Zerstörung Jerusalems und des Tempels die er vorausgesagt hat, eingetreten sind dann wird es auch mit dem anderen so sein, Und wir erfahren ihn im Evangelium als den Sieger über Sünde und Tod durch die Auferstehung. Gott ist ein Freund des Lebens, und seine Macht setzt er für das Leben ein. Wir erwarten ihn in Hoffnung , weil wir von ihm alles erwarten was wir Menschen ersehnen: Leben in Fülle, Gemeinschaft und Freude, bleibende Heimat. Und genau das hat Jesus für die Auserwählten versprochen. Er selbst wird seine Engel aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. Dort werden sie dann alle zusammen zu Tische sitzen. Darum muss das Leben eines Christen, unser Leben mit Hoffnung erfüllt sein. Was auch geschieht, was auch wir an Not und Finsternis erleben, es ist dies alles nicht das Ende, es kommt der Umschwung durch den der mit Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen wird. Wir Christen sehen immer beides, Not und Glück, Dunkelheit und Licht, Tod und Leben, Vergänglichkeit und Ewigkeit. Das ergibt sich nicht daraus, dass wir Christen Optimisten sind, sondern einzig und allein weil wir das alles an Jesus Christus ersehen. Worten glauben viele nicht mehr, aber wir ersehen es an der Person Jesu, der alle extremen Seiten in seinem Leben vereint hat.
>Darum schauen wir aus auf das Kommen Jesu Christi, und zwar wachsam.
Das Warten dürfen wir nicht verwechseln etwa mit dem Warten an der Bus- Haltestelle. Das ist doch meist eine verlorene, eine sinnlose Zeit, weil wir damit nichts anfangen können und untätig dastehen. Jesus ist der Letzte, der uns so ein Warten aufträgt. Er hat das Reich Gottes zur Erde gebracht, er möchte dass Gott hier auf der Erde das Sagen hat. Am Ende der Tage wird er zur Vollendung bringen was er auf Erden begonnen hat.
Jetzt schließt sich der Kreis: Wir feiern an Weihnachten sein erstes Kommen, denn Gott ist auf die Erde gekommen um ein Stück Himmel zur Erde mit zu- bringen. Jesu Auftrag an uns lautet, sein heilendes Wirken fortzusetzen, sein Reich weiter auszubauen bis er bei seinem Wiederkommen es vollenden kann. Herr, mach uns dafür bereit, mutig in deinem Geist zu wirken.

P. Benedikt Laib SDS

 

 

 

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