Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Gedanken zum Advent

 

Bibl. Text Is 11,1-10 2.Adventsonntag 2013
Die Bibel spricht oft in Bildern wenn sie etwas Großes über Gott aussagen will. Jeus selbst hat ja viele Gleichnisse erzählt die über Gott und das Reich Gottes handeln Ihr kennt sicher das vom guten Vater und seinem verlorenen Sohn oder vom guten Samariter der einem geholfen hat der schwer verwun- det, von Räubern überfallen am Boden gelegen ist
So hören wir auch heute von einem Bild in der Lesung: Aus dem Baumstumpf
Isais wächst ein Reis, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln der sogar Früchte bringt. Was will da der Prophet Jesaja sagen?
Ihr kennt alle den Ausspruch, wenn etwas schief gegangen: Wie konnte das soweit kommen wo doch alles so gut angefangen hat?
Unter dem Bild des mächtigen Baumes ist das Königshaus Davids in Jerusalem gemeint. Der König Saul hatte abgewirtschaftet, Gott hatte an ihm kein Gefallen und in einem Krieg wurde er verwundet und von einem Soldaten des eigenen Heeres getötet. Gott hatte einen neuen König erwählt, noch ganz jung,
den kleinen David, einen Hirtenbub aus Bethlehem Er wurde zum König ge- salbt. Und er brachte das Volk Israel hoch, er machte Jerusalem zur Haupt- stadt seines Reiches. Wie ein mächtiger Baum ist alles gewachsen, und sein Sohn Salomo wurde berühmt und bewundert. Aber es ging dann später nur bergab, es kamen die Römer und König Herodes hatte nichts mehr zu sagen, er war ganz und gar vom Kaiser in Rom abhängig. Und ausgerechnet jetzt, wo so ein schwacher und unbedeutender König in Jerusalem regierte, der sogar mit den Feinden Israels, mit den Römern zusammenarbeitete, kam einer von Gott, ein Nachkomme vom König David, Jesus, der Messias Gottes, der Christus. Und er kam nicht mit großer Macht, er wuchs nicht wie ein mächtiger Ast aus dem Stammbaum Davids, im Gegenteil, er wuchs wie ein kleines Zweiglein einem Reis, aus dem morschen und verdorrten Baum, ja aus einem Baumstumpf, dem niemand mehr Leben und Kraft zutraute. Ja dieser kleine Zweig wuchs sogar so stark, dass er Früchte hervorbrachte Worin bestand seine Stärke und seine Macht?
Nicht auf Gewalt, nicht auf Soldaten, seine Stärke war der hl. Geist in ihm.
Der Geist des Herrn lässt sich auf ihm nieder. Er tritt mit der Kraft Gottes auf.
Er tut etwas ganz anderes als ein König auf seinem Thron tut: Er regiert nicht vom Königspalast aus, er lässt nicht die Beamten arbeiten, er führt keine Kriege, dieser König Christus ist für die Hilflosen und Armen da, ja, „Gerechtigkeit und Treue sind sein Gürtel. Er ist ein großes und helles Zeichen für alle Nationen
Ja dieser König ist ganz anders als die anderen Mächtigen der Welt: er will nicht seine Macht für sich einsetzen er will nicht der starke Mann sein er will nicht mit Schwert und Waffen Furcht und Angst verbreiten er ist der demütige König der seine Macht für das Wohl der Menschen einsetzt.
Auf das Geburtsfest dieses Königs bereiten wir uns jetzt im Advent vor
Er ist wie David, sein königlicher Vorfahre in Bethlehem geboren, ja wie der junge David bei den Schafen und Hirten seine Jugend verbrachte so ist er im
Stall bei den Tieren geboren und die Hirten waren die Ersten die ihm als
Königssohn Davids die Aufwartung machten. Aber er ist ein anderer König geworden als David. Er macht alles anders.
Wir sind dankbar und froh. einen solchen König zu haben der für uns alle da ist, ja zu dem wir gehören als Christen und der uns ins Himmelreich führen will, in ein Land das heute auch in Bildern so schön beschrieben ist. Wo das Kind mit der Schlange spielt, wo Kuh und Bärin sind anfreunden vor allem wo man nichts mehr Böses tut.
Wir alle sind jetzt schon aufgerufen ja berufen, diese unsere Erde dem friedlichen Ort des Himmels anzugleichen. Wie wichtig ist es, dass wir wie Jesus von dem Geist, den wir in der Taufe empfangen haben unser Leben gestalten und wirken, uns überall für die Gerechtigkeit einzusetzen, und überall in Güte zu helfen wo wir notleidende Menschen sehen.
Dieser König Jesus Christus der Nachkomme Davids nimmt jeden in seinen Dienst. Ja er braucht einen jeden von uns. Seien wir alle dazu bereit.

P. Benedikt Laib SDS

 

 

 

 

 

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