Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Die weihnachtliche Zeit mit Ordensgemeinschaft verbringen

 

Mir eine Zeit der Stille zu gönnen und meine Sinne auf die relevanten Dinge hin zu schärfen – dieser Gedanke war schon länger da.

An einem Tag in der Vorweihnachtszeit 2013 stehe ich am Tor der Salvatorianerinnen von Meran. Dass sie mich genommen haben, dafür bin ich heute noch dankbar.
Das Aufnahmegespräch mit Schwester Edyta ist angenehm, sorgsam schaut sie auf mich, auch in den Tagen danach. Ich kann mich gut einlassen auf den Rhythmus, die morgendlichen Kontemplationen und Laudes, die Vespern, Eucharistiefeiern, den Schweigetag, auf das Geschirrtrocknen, das Miteinander, die Stille. Die vielen Dinge, die mich noch Tage zuvor beschäftigt haben, sind bald vergessen.
Was ich sehe und wie es geschieht, berührt mich. Was man allgemein als Gastfreundschaft bezeichnet, begegnet mir hier in unauffälliger Fürsorge und in einfachen Gesten. Es begegnet mir jeden Tag, voller Wärme und Respekt und in jeder Schwester anders. Ich erfahre aus erster Hand, was es heißt, ein Leben für und aus Gott zu gestalten.
Die feste Struktur der Gebetszeiten bringt Ordnung in den Tag und ich fange an, mich mit dem Stundengebet zu beschäftigen, mit der Stärke und Ausdruckskraft der Psalmen und Hymnen. Bald merke ich, dass diese Gebete etwas mit mir machen, mich irgendwie befrieden. Wenn gebetet wird, wird gebetet, sonst nichts. Wenn gegessen wird, wird gegessen, sonst nichts. Wenn gearbeitet wird, wird gearbeitet, sonst nichts. Jede Tätigkeit bekommt die volle Aufmerksamkeit. Dieses bewusste Nacheinander lässt einen zur Ruhe kommen und schärft die Sinne. Entsprechend hoch ist die Präsenz und Qualität in den Gesprächen, im Zuhören, beim Arbeiten, in allem.

Ich habe bei den Salvatorianerinnen in Meran wertvolle und liebenswerte Menschen kennen gelernt und Eindrücke gewonnen, die mich noch lange begleiten werden. Außerdem vermisse ich sie, die Schwestern, die Ruhe, den Rhythmus, die Gesänge – und möchte gerne wieder kommen.

Annemarie Laner

 

 

 

 

 

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