Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

"Brauche ich was ich habe, habe ich was ich brauche?“

 Jedes Jahr in der Fastenzeit wird im Mädchenheim eine Aktivwoche organisiert. Diese steht unter einem gewissen Thema, zu welchem jeden Tag Veranstaltungen organisiert werden.
Dieses Jahr legten wir das Augenmerk auf die Fragen der Aktion Verzicht „Brauche ich was ich habe, habe ich was ich brauche?". In einer Mediation versuchten die Mädchen eine erste Antwort auf diese Fragen zu finden. Wir wollten in dieser Woche Dinge ansprechen, von denen wir alle manchmal vielleicht etwas" MEHR" bräuchten. Begegnung, Achtsamkeit, Respekt, Glauben und Vertrauen. Zu jedem Schlagwort wurde eine Abendveranstaltung organisiert. Am Anfang stand ein Besuch einiger Bewohner des Hauses der Solidarität in Brixen. An diesem Abend erfuhren wir, was das Haus der Solidarität eigentlich ist und welche Ziele es verfolgt. Auch hörten wir die Geschichte von zwei Bewohnern des Hauses: einem Flüchtling aus Lybien und einem ehemaligen Obdachlosen aus Brixen – Menschen, mit denen es das Schicksal oft nicht gut meinte und welche im Haus der Solidarität eine neue Familie gefunden haben.
„Mit mehr Achtsamkeit durch den Alltag – Was Kleinigkeiten bewirken können", das war das Motto am zweiten Tag der Aktivwoche. Wie sollten wir im Alltag miteinander umgehen, was sind die Kleinigkeiten, die wir an Menschen schätzen und was kann ein freundliches Gesicht, oder ein einfaches „Danke" bewirken – diese Fragen wurden in einer entspannten Diskussionsrunde beantwortet und am Ende war allen klar, dass Achtsamkeit und Solidarität unseren Alltag schöner und freundlicher machen können.
Der dritte Tag war dreigeteilt: einigen Mädchen erzählte Sr. Imelda Augscheller über ihre Aufgaben, die sie im Haus Emmaus hatte und ihren freiwilligen Einsatz im Frauenhaus Meran. Gespannt und betroffen verfolgten die Mädchen ihre Erfahrungen.
Sr. Monika Mair berichtete über den außergewöhnlichen Weg, den Petra Kuntner gegangen ist. Sie erkrankten mit 12 Jahren an Krebs und starb vier Jahre später. Die Mädchen waren tief berührt von ihrem Schicksal.
Eine weitere Gruppe traf sich zum zweiten Teil der „Jugendsynode". Mit dem Synodalen Oliver Schrott wurden die Themen „Glauben – Kirche" erörtert und viele verschiedene Meinungen hatten Platz. Die angeregte Diskussion wollte kein Ende finden, da die Mädchen viele Fragen hatten. An diesem Abend kam umso mehr zum Vorschein, dass Jugendliche sehr wohl eine große Sehnsucht nach religiösen Erfahrungen haben.
Die Aktivwoche fand ihren Abschluss in einem Gottesdienst zum Thema „Brauche ich, was ich habe? Habe ich, was ich brauche?".
Abschließend kann man sagen, dass die Aktivwoche auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg war.

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