Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

„Anfang der Heilsbotschaft von

 

Bibl.Text:Mk 1,1-8 2.  Adventssonntag B1 2014

Manche von uns haben schon an einer Grundsteinlegung eines Hauses teilgenommen. Besonders feierlich ist es wenn ein großes und bedeutendes Gebäude, eine Kirche oder ein Stadion entstehen soll. Und heute ist es sogar möglich in einem digitalen Bild schon den fertigen Bau aufscheinen zu lassen.  Genau das erleben wir heute im Evangelium:" Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes" Ich habe einen eindrucksvolleren Text aus dem Griechischen übersetzt, gefunden: „Anfang der Heilsbotschaft von Jesus- dem Messias, Gottes Sohn. Da! Ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, damit er deinen Weg wird rüsten". Das Wort Anfang ist ein viel zu schwaches Wort, viel zu leicht befunden angesichts dessen was vom Evangelisten Markus ausgesagt sein will. Also damit sagen zu wollen: So beginnt mein Evangelium: dass da in der Wüste Johannes aufgetreten ist, und danach Jesus, der Stärkere, der Messias und Sohn Gottes dessen Schuhriemen aufzuschnüren Johannes nicht würdig sei. Das gibt auf keiner Weise das wieder, was Markus sagen will. Nein, in diesem Anfang ist das ganze Geheimnis dieses Jesus in Nukleus, im Kern ausgesagt. Wir kennen den Beginn des Johannesevangeliums: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott". Dieser gewichtigen´Glaubensaussage steht der Anfang des Markusevangeliums nicht nach, denn auch das Markusevangelium beginnt im Himmel. Ich muss sagen, mir ist früher nie aufgefallen, dass das Markusevangelium mit einem Dialog, mit einem Zwiegespräch zwischen Gott Vater und seinem Sohn beginnt. Von diesem Jesus, von dem das Markusevangelium berichtet ist von vornherein gesagt, dass er der Sohn Gottes ist. Und so schickt Gott der Vater seinen Sohn nicht einfach schweigend, gleichsam ohne Abschiedswort auf die Erde hinab. Er bespricht es mit ihm. Und so sagt er: Siehe, mein Sohn ich sende vor deinem Angesicht meinen Boten. Damit wird sofort auch Johannes aufgewertet und ewürdigt: r ist mein Bote, der Bote Gottes, der vor dir, meinem Sohn vorhergeht. Er oll dir Herold sein, dich ankündigen und Dein Kommen vorbereiten. Am Boten Gottes, an Johannes ist schon ersichtlich wie der Messias, der Christus, der Sohn Gottes, auf dieser Erde auftreten wird. Nicht mit Macht und Herrlichkeit, sondern ganz überraschend in Demut, in Schlichtheit. Er der Starke, ist zwar zeitlich nach Johannes,und ist doch vor ihm. Und er wird so unerkannt kommen dass er einen Boten braucht, um auf ihn zu deuten: Seht, das ist das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt. Als einfacher Mensch mit Sandalen, also ganz „geerdet" wird er auftreten. Und Johannes stellt sich und ihn, den Messias, den Sohn Gottes gegenüber: Ich taufe nur mit Wasser, ich kann euch nur die Sünden abwaschen, und euch zur Umkehr mahnen, dass euer Leben wieder mehr auf Gott hin ausgerichtet und hingekehrt ist. Er aber tauft euch mit heiligem Geist, er heiligt euch, er ibt euch mit dem hl. Geist zusammen Anteil und Gemeinschaft mit dem heiligen Gott. Jesus selbst hat ja gesagt: Ins Reich Gottes gelangt ihr nur durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Damit werdet ihr eine Neuschöpfung. Und der hl. Paulus schreibt: Er, der heiligt, und ihr die ihr geheiligt worden seid stammen von dem Einen ab. Jesus ist demnach gekommen, uns die Abstammung von Gott zu ermöglichen dass wir in der Taufe Kinder Gottes werden. Dass nun wir immer mehr auch als Kinder Gottes, als Kinder des Lichtes leben, immer mehr Gott Gewicht und Bedeutung im Leben geben müssen wir ihm den Weg dazu bereiten. Jesus selbst zeigt uns durch seinen Lebenslauf wohin wir unterwegs sind: Das Markusevangelium beginnt mit dem Zwiegespräch des Vaters und seinem Sohn, dass er ihm einen Boten vorausschickt, der Vater im Himmel bezeugt ihn in der Taufe des Johannes im Jordan als seinen vielgeliebten Sohn, Simon Petrus bekennt das, was schon im Markusevangelium zu Anfang steht: Du bist der Messias, der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und selbst der römische Offizier unter dem Kreuz bekennt: Dieser Mensch war Gottes Sohn. Am Ende bekennt ihn der Grabesengel: Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten Er ist auferstanden! Und schließlich wurde er in den Himmel aufgenommen zur Rechten des Vaters. Markus bezeugt bis zum Schluss: Dieser Jesus ist der Messias, der Sohn Gottes. Er hat euch mit hl.Geist beschenkt, damit ihr an seinem Geist und an ewigen Leben Anteil habt. Darum lasst uns mit dem Markusevangelium urch dieses Kirchenjahr gehen. Wir gehen dem Leben der Fülle, der rhöhung bei Gott entgegen!Manche von uns haben schon an einer Grundsteinlegung eines Hauses eilgenommen. Besonders feierlich ist es wenn ein großes und bedeutendes ebäude, eine Kirche oder ein Stadion entstehen soll. Und heute ist es sogar öglich in einem digitalen Bild schon den fertigen Bau aufscheinen zu lassen.

 

P. Benedikt Laib SDS

 

 

 

 

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