Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Alles zur größeren Ehre Gottes und zum Heil der Seelen

sr maria johanna weger sdsSr. Maria Johanna wurde als Zwillingskind von Jakob Weger und Anna Ungerer am 20. September 1941 in Laurein, Diözese Bozen-Brixen geboren und hatte noch drei Schwestern. Nach der 8jährigen Volksschule erwarb sie Fertigkeiten im Kochen und in der Hauswirtschaft. Viele Jahre führte sie den Haushalt bei einer Familie in Meran-Obermais und betreute deren Mutter hingebungsvoll, bis diese über 90jährig starb. Dann kam für sie der Moment, wo sie ihre Berufung zum Ordensleben verwirklichen wollte.
Sie trat am 29.05.1975 in Meran in die Kongregation der Salvatorianerinnen ein. Ihre erste Profess legte sie am 08.12.1977 in Meran und die ewige Profess am 08.12.1982 ebenfalls in Meran ab.

Nach Ablegung der ersten Profess war Sr. Maria Johanna im Haushalt tätig und wurde dann bereits 1978 nach Wien gesandt, um dort die einjährige Altenpflegeschule zu besuchen. Von 1979 bis 1982 verrichtete sie mit viel Liebe und Güte den Dienst im Altenpflegeheim in unserer Niederlassung in Kriens, Schweiz.
Darauf wurde sie in das Provinzhaus „M. Salvatoris“, Meran, zurück versetzt, wo sie von 1982 bis 1984 in der Küche aushalf. Von 1984 bis 1989 pflegte sie die alten und kranken Mitschwestern auf dem Pflegestock. Anschließend versah sie den Pfortendienst und half gleichzeitig in der Gästebetreuung, bis sie im Januar 1992 in das Altenheim „Pensionat Eden“, Meran-Obermais, versetzt wurde. Dort nahm sie sich neun Jahre lang mit viel Geduld und Güte der alten und gebrechlichen Menschen an. 2001 kam sie wieder in das Provinzhaus zurück, um die eigenen Mitschwestern zu pflegen.
Als die Ärzte an ihr Multiple Sklerose feststellten, half sie noch weiterhin mit, bis sie selber ein Pflegefall wurde und immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen war. Sie ertrug ihr Leiden mit Hingabe, geduldig und dankbar für jede Hilfe, die ihr erwiesen wurde. Obwohl sie sehr lange leiden musste, kam der Tod doch überraschend plötzlich. Sie starb am 8. August 2015 im städtischen Krankenhaus von Meran an Herzversagen.

In ihrer Einfachheit und Schlichtheit war Sr. Maria Johanna eine selbständige Frau, die wusste, was sie wollte. Sie zeichnete sich aus durch Freundlichkeit, Kontaktfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und vielseitiges Interesse. Dies machte sie beliebt bei den Mitschwestern, alten Menschen und Mitarbeitern. Nie beurteilte sie jemand hart oder übte negative Kritik, obwohl sie auch den Mut hatte, ihre eventuell gegenteilige Meinung zu äußern. Sie liebte das Ordensleben und war mit ganzem Herzen Salvatorianerin.

Am Mittwoch, dem 12. August 2015, wurde Sr. Maria Johanna im Beisein von Priestern, Schwestern, Verwandten und Bekannten zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Untermaiser Friedhof begleitet. Danach zelebrierte der Hauskaplan, P. Benedikt Laib, SDS, für sie die Eucharistiefeier im Provinzhaus „M. Salvatoris“, Obermais.
Möge Gott nun ihre ganze Erfüllung sein. R.I.P.

 

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