Salvatorianerinnen in Südtirol

Unsere Sorge gilt stets dem Heil des ganzen Menschen ...denn die Liebe Christi drängt uns

Gebetsnetz


Gebet um geisliche Berufe– ein Netz des Segens ausbreiten
Vor 50 Jahren starb der Salvatorianerpater Paschalis Schmid, Begründer des Priestersamstags. Bei Lindau am Bodensee geboren trat er in Lochau in das dortige Salvatorkolleg ein, wo er mehrere Jahre als Lehrer wirkte und seine Idee ihren Ursprung fand. Was als Unterstützung für bedürftige Priesteramtskandidaten begann, weitete sich bald zu einem weltweiten Apostolat des Gebets und Opfers für Priesterberufe überhaupt aus zu deren Mehrung, Förderung und Heiligung. 1934 wurde der erste Priestersamstag in Berlin/St. Hedwig gefeiert, 1936 genehmigte Papst Pius XI. den Priestertag und setzte zu dessen Feier das Messformular „Ewig-Hohepriester-Messe“ ein. P Paschalis
Lied zum
Priestersamstag mit Worten von
P. Paschalis Schmid

P. Paschalis Schmid:

„Es gibt heute viele ganz eifrige Seelen, denen es im Streben ehrlich ist, dem Heiland immer Freude zu bereiten und die dem Heiland nach Kräften helfen wollen, seine arme Welt zu retten. Es handelt sich hier also um mehr als gewöhnlichen Eifer, dem alles so klein und wenig vorkommt, was geschieht, im Vergleich zu dem, was geschehen müsste. Und doch sehen sie sich an der Grenze der inneren und äußeren Möglichkeiten. Sie können nicht mehr tun. Aber in ihnen brodelt es geradezu: Mehr, mehr für den Heiland und seine heilige Sache!“

Solidarität im Gebet gestern und heute

Im Jahr 1990 verstarb der Initiator der Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufe in der Diözese Bozen-Brixen, Pfarrer Leo Tappeiner. 1988 hatte er durch viel persönliches Engagement Männer und Frauen aus allen Landesteilen für das „Gebetsnetz“ gewinnen können. Sein Ziel war das persönliche Gebet der Menschen an einem festgelegten Tag jeden Monat im selben Anliegen, wie es bereits P. Paschalis Schmid beschrieb:

-Stärkung des Berufungsbewusstseins bei allen Christen,

-Wegbereitung für geistliche Berufe

-Gebet für die Heiligung der Priester

-Gebet um eine lebendige Kirche.


Jährlich treffen sich die Mitglieder in Meran zu einem gemeinsamen Impulstag um für das persönliche Gebet Kraft zu schöpfen. In den verschiedenen Landesteilen haben sich Kleingruppen gebildet, die sich ebenfalls im Gebet zu stärken versuchen.

Gerne können auch Sie am Gebet teilnehmen und Mitglied des Gebetsnetzes werden, um für Priester-und Ordensberufe in unserem Land zu beten. Helfen Sie in diesem wichtigen Anliegen zu beten, die Kirche braucht engagierte Christen!

Kontakt:

Sr. Monika Mair SDS
Tel: 0473 23 47 47

Mail

Kurz vor seinem plötzlichen Bergtod übergab Leo Tappeiner die Führung des Gebetsnetzes an Sr. Monika Mair SDS, Salvatorianerin in Meran. Heute beten jeden Monat mehr als hundert Menschen und weben somit ein wahres Netz des Gebetes damit der Herr Segen ausbreite über seine Kirche.

Pfarrer Leo Tappeiner