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MaZ – MissionarIn auf Zeit - Ein Jahr anders leben

 

Das Freiwilligenprogramm der Ordensgemeinschaften

„Idealismus trägt sie, die Fremde lockt sie, die Bereitschaft, sich einzusetzen, zu geben und zu lernen, prägt sie; die Überzeugung, an der einen Welt in Frieden mitzuarbeiten, motiviert sie [...]. Ihr Aufenthalt ist gekennzeichnet von viel Engagement und der Bereitschaft, mitzuarbeiten in den vielfältigen Projekten pastoraler, sozialer und bildungspolitischer Art.“ P. Kiefer SAC

Das Freiwilligenprogramm richtet sich an junge Erwachsene, die für ein Jahr in einem unserer weltweiten Projekte mitarbeiten möchten. Ziel ist es, neue Erfahrungen zu sammeln, den Horizont zu erweitern und ein Stück Weltkirche kennenzulernen.

MaZ (MissionarIn auf Zeit) baut dabei auf drei wichtige Säulen:

  • Mitleben
  • Mitbeten
  • Mitarbeiten

Beide Seiten – die Gemeinschaft vor Ort, aber auch die/der Freiwillige – sollen vom Miteinander profitieren.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Dauer: 1 Jahr
  • Mindestalter: 18-27 Jahre
  • Abgeschlossene Ausbildung oder/und Abitur
  • Verpflichtende Vorbereitungsseminare
  • Verpflichtender Aufbau eines Solidaritätskreises

Du solltest offen für andere Kulturen sein, gute Englischkenntnisse und eine christliche Grundeinstellung mitbringen, psychisch/physisch belastbar sein und dich sozial engagieren wollen.

 

Bisherige Einsatzorte

Wir bieten an vielen Orten der Welt Freiwilligendienste in unterschiedlichsten Projekten an. Pro Einsatzort haben wir zwischen einer und vier verfügbaren Stellen pro Kursjahr.
Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass nicht immer alle Länder und Projekte für den Einsatz möglich sind – aufgrund politischer Situationen oder interner Umstände.

 

Tansania / Afrika

Krankenstation in Mkuranga bei Daressalam
Kindergarten in Mkuranga bei Daressalam
Krankenstation in Lukuledi, Mtwara-Region

 

Philippinen /Asien

Puso-sa-Puso, Förderprogramm für Kinder in den Slums von Manila

 

Indien / Asien

Englischsprachige Mittelschule Laitkynsew
Englischsprachige Schule in Dingh

 

Eindrücke unserer Freiwilligen

Das Jahr im Kongo ist und war für mich bis jetzt eines der spannendsten, eindruckvollsten und auch glücklichsten Jahre. Kaum im Leben kann man so viele neue Erfahrungen auf einmal in so kurzer Zeit sammeln und so hautnah in eine fremde Kultur eintauchen.

Lea / Dem. Rep. Kongo

In meinem Auslandsjahr habe ich erkannt, dass ein offenes Ohr für Andere wichtig ist. In unserem Alltag suchen wir oft nur uns und unseren Vorteil. Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Wir müssen nur richtig hinhören, um sie zu verstehen.

Marc / Philippinen

 

Mehr und Anmeldung

natianische Einzel-Kurzexerzitien für alle Interessierten

11.02.2022, 18.00 Uhr – 17.02.22 morgens
(oder zum Kennenlernen bis 14.02. 2022 mittags)

Ort: Salvatorianerinnen Meran, Schönblickstr. 6
mit Sr. Johanna Siller SDS

Tel. 0473 498700 / 0473 498715
oder +39 3664754779
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Kontemplative Exerzitien in ignatianischer Tradition für alle Interessierten

08.01.2022, 18.00 Uhr bis 16. 01.2022 mittags

Ort: Salvatorianerinnen Meran, Schönblickstr. 6

Leitung:

P. Thomas Lemp SAC
Sr Johanna Siller SDS

Tel. 0473 498700 / 0473 498715
oder +39 3664754779
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Kontemplationsnachmittag mit dem Jesusgebet für alle Interessierten

Einmal im Monat. Erster Termin 27.09. 2019 von 14.30 – 17.30 Uhr.
Die weiteren Termine für die Treffen werden jeweils mit der Gruppe vereinbart.

Die Kontemplationsnachmittage sind eine Einführung (auch Anfänger sind willkommen) beziehungsweise Vertiefung in das Jesusgebet und somit in die kontemplative Lebenshaltung. Das kontemplative Gebet ist zweckfrei und zielt nicht auf Leistung und Erfolg. Wir dürfen mit unseren Stärken und Schwächen vor Gott da sein. Wir müssen nichts erreichen. Wir rufen aufmerksam den Jesusnamen innerlich an. So begeben wir uns selbst in seine Gegenwart, treten mit ihm in Beziehung und öffnen uns für seine Kraft.

Ort: Salvatorianerinnen Meran, Schönblickstr. 6
Begleitung: Sr. Johanna Siller
Tel. 3664754779 / 0473 498715
oder +39 3664754779


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Bibliolog zu verschiedenen Bibelperikopen für alle Interessierten

1x im Monat
20 – 21 Uhr

Ort: Salvatorianerinnen Meran, Schönblickstr 6,

Bibliolog geht davon aus, dass der biblische Text Menschen heute – in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen – etwas zu sagen hat. Zudem ist Bibliolog eine neue interessante Methode

Leiterin: Sr. Johanna Siller SDS
Tel. 0473 498 700
oder +39 3664754779

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Einzelbegleitung mit dem Berufungscoaching WaVe®
Modell nach Univ.-Prof. Dr. Aleksander Kaiser

In Berufungscoaching wird mit den Talenten, Fähigkeiten, Träumen und Visionen und der eigenen Realität und Möglichkeiten gearbeitet.
Berufungscoaching WaVe® ist eine zeitlich begrenzte Begleitung.

Oktober 2021- Juni 2022 nach persönlicher Vereinbarung
Sr. Edyta Grzesiuk SDS
Salvatorianerinnen
Schönblickstrasse 6, Meran

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Tel. 346 102 11 40


Kloster auf Zeit

Das ganze Jahr
Termin nach Vereinbarung

Ort: Salvatorianerinnen
Schönblickstr.6
39012 Meran
Tel. 0473 498 700

Anmeldung bei Sr. Edyta Grzesiuk SDS
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Mitleben in Gemeinschaft,
Tage der Stille
Geistliche Begleitung

Menschenhandel ist ein industrialisiertes Verbrechen, eine globale, oft übersehene Tragödie, die heute jeden Kontinent und die meisten Länder der Erde betrifft. Wirtschaftliche Not, Perspektivelosigkeit und der Glaube an eine bessere Zukunft macht Millionen Menschen jedes Jahr zur leichten Beute von Schleppern, Zuhältern und Verbrechern jeder anderen Art. Die häufigsten Formen der Ausbeutung, die Opfer von Menschenhandel an ihrem Zielort erwarten, sind sexuelle Ausbeutung und Zwangsarbeit – oftmals unter sklavenähnlichen Bedingungen. Die meisten Opfer von Menschenhandel werden in die Sexindustrie, d.h. in die Zwangsprostitution, verkauft.

Das Thema „Menschenhandel“ ist für uns Salvatorianerinnen weltweit heute ganz besonders aktuell und bedeutend. Wir sindaufgerufen, „Anwälterinnen“ zu sein für jene, deren menschliche Würde durch Kriminalität des Menschenhandels und andere Formen von Ausbeutung verletzt wird.

Es gibt ihn, den MENSCHENHANDEL, auch in Südtirol/Italien immer mehr: Für ausländische und lokale Szenarien zur Bekämpfung der Ausbeutung von Menschen wurden mehrere Vereine und Projekte ins Leben gerufen. Im Winter stehen auf Bozens Straßen zwischen 25 und 30 Prostituierte, im Sommer sind es 40 und mehr. Wie viele Frauen landesweit ihren Körper zum Verkauf anbieten müssen, ist schwer zu sagen, rund 120 pro Jahr, so wird geschätzt. Es gibt Einrichtungen die über das ganze Jahr über Tag und Nacht geöffnet sind. Personen, die der Ausbeutung entrinnen können, wird sozialer Schutz gewährleistet. Durch individuelle Maßnahmen zur Unterstützung der Person wird die Integration in die italienische Realität gefördert. Ziel ist es, den Frauen und Mädchen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Ressourcen und Potentiale zu nutzen, damit sie die sich selbst gesetzten Ziele erreichen, ihre Rechte wahrnehmen und sich im Umfeld besser integrieren können. Die Schwesterngemeinschaft im Provinzhaus der Salvatorianerinnen in Meran bringt sich in diesem Verein ein. Zwei Schwestern sind Mitglieder dieses Vereines, eine davon eine freiwillige Mitarbeiterin. Die Zusammenarbeit besteht in folgenden Einsätzen:

  • Begleitung und Betreuung der Mädchen im Schutzhaus; Die Betreuung besteht hauptsächlich in der Unterweisung in der italienischen bzw. deutschen Sprache und im Herausholen der Betroffenen aus der Isolation.
  • Sensibilisierungsarbeit bei Jugendlichen
  • Verschiedene Veranstaltungen zu bestimmten Anlässen, z.B Lichterprozession am Tag der Hl. Bakitta am 8. Februar im Mädchenheim, gestaltende Kreuzwegandacht in der Fastenzeit, Rosenkranzgebet gegen Menschenhandel am Tag der Frau.

Eine unserer wichtigen und herausfordernden Aufgabe ist es, Netzwerke zu knüpfen. Konkret verwirklicht sich das in der Zusammenarbeit mit ähnlichen Initiativen und engagierten Personen im In-und Ausland.

Siostra jak sie zmobilizuje to cos tu napisze... cha.. cha..

Als salvatorianische Frauen sind wir um das Heil aller Menschen jeder Kultur und Rasse besorgt ...
Durch unser Sein und Wirken helfen wir den Menschen, von Unwissenheit, Krankheit, Armut
und anderen Arten der Unterdrückung frei zu werden
und sich der Güte und Liebe Gottes, unseres Heilandes, zu öffnen.
(aus Lebensregel, Artikel 6.1)

 

Wir Salvatorianerinnen sind überzeugt, dass Gott in allen Kulturen und zu allen Zeiten (also auch in die heutige hinein) wirkt und in Jesus Christus allen Menschen seine Zuwendung zeigt.

Universalität bildet daher von Anfang an ein wesentliches Element unserer Spiritualität. Unser Gründer Franziskus Jordan fordert auf, mit allen Mitteln, die der Liebe Christi entsprechen, die Liebe Gottes zu allen Menschen sichtbar zu machen. Dabei versuchte er bereits im 19. Jh., Frauen und Männer, Erwachsene und Kinder sowie Menschen in verschiedenen Lebensformen und mit unterschiedlichem Bildungsgrad partnerschaftlich in die salvatorianische Sendung einzubeziehen. Dieser Weitblick Jordans ist die Wurzel der Universalität, die bis heute allen Salvatorianerinnen, Salvatorianern und Salvatorianischen Laien aufgegeben ist: mit vielen Menschen aus allen Völkern der Erde zusammenzuarbeiten, die sich mit uns in Kirche und Gesellschaft für ein menschenwürdiges und erfülltes Leben aller einsetzen.

 

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Kontakt

Gemeinschaft  der  Salvatorianerinnen  in  Südtirol
Schönblickstraße 6;  39012 Meran - ITALIEN
Ph: +39 0473 498 700 || Fax: +39 0473 498 749  ||  email: Provinzleitung || Impressum - Datenschutz

+ Das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast. (Joh 17,3)
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